Spätzle mit Champignon-Rahmsauce
Spätzle aus Eierteig werden in Butter geschwenkt und mit einer cremigen Sauce aus angebratenen Champignons, Sahne und Weißwein serviert. Gesamtzeit: 45 Minuten.
Zubereitung
Spätzleteig
Mehl, Eier, eine kräftige Prise Salz und Muskatnuss in eine Schüssel geben. Mit einem Holzlöffel oder Knethaken kräftig schlagen, bis ein zäher, glatter Teig entsteht. Einen Schuss Mineralwasser hinzufügen und weiter schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Spätzle kochen
In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise mit einem Spätzlehobel, einer Spätzlepresse oder vom nassen Brett ins kochende Wasser geben. Sobald die Spätzle an der Oberfläche schwimmen (ca. 1–2 Minuten), mit einer Schaumkelle herausnehmen und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Abtropfen lassen.
Champignon-Rahmsauce
Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne Butter erhitzen und die Pilze bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten, bis das ausgetretene Wasser verdunstet ist und die Pilze goldbraun sind (ca. 6–8 Minuten). Zwiebeln würfeln und dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Esslöffel Mehl über die Pilze streuen und kurz mitrösten. Mit einem Schluck Weißwein ablöschen (alternativ Brühe mit etwas Zitronensaft) und gut umrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Die Sahne angießen und unter Rühren aufkochen lassen, bis die Sauce sämig ist (ca. 3–4 Minuten). Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken.
Spätzle anbraten und servieren
In einer zweiten Pfanne Butter aufschäumen lassen und die abgetropften Spätzle darin goldgelb anbraten. Auf Tellern anrichten und die Champignon-Rahmsauce darüber geben. Nach Belieben mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Tipps
- Teig-Konsistenz testen: Der Teig ist richtig, wenn er langsam vom Löffel fällt und dabei Fäden zieht. Zu dünner Teig zerläuft im Wasser.
- Pilze richtig anbraten: Die Pfanne muss heiß sein und die Pilze sollten nicht zu dicht liegen, sonst schmoren sie statt zu bräunen. Lieber in zwei Portionen anbraten.
- Pilze nicht waschen: Champignons mit einem Küchentuch oder Pinsel säubern. Wasser saugen sie auf und werden dann matschig beim Anbraten.
- Sauce binden: Falls die Sauce zu dünn ist, etwas länger einkochen lassen. Ist sie zu dick, mit etwas Brühe oder Sahne verlängern.
Häufige Fragen
Spätzle schaben oder pressen?
Geschabte Spätzle vom Brett sind die klassische Variante und haben eine unregelmäßige, rustikale Form. Mit einer Spätzlepresse oder einem Spätzlehobel geht es schneller und einfacher, das Ergebnis wird gleichmäßiger. Für Anfänger ist die Presse empfehlenswert.
Wie wird der Spätzleteig richtig?
Der Teig sollte zähflüssig sein und Blasen werfen, wenn man ihn schlägt. Lieber etwas zu fest als zu dünn – zu dünner Teig zerläuft im Wasser. Das Mineralwasser sorgt für lockere Spätzle. Den Teig vor der Verarbeitung 10 Minuten ruhen lassen.
Kann man die Sauce mit anderen Pilzen machen?
Ja. Statt Champignons funktionieren auch Pfifferlinge, Steinpilze oder eine Mischung verschiedener Waldpilze. Bei intensiveren Pilzen wie Steinpilzen reicht eine geringere Menge, da der Geschmack kräftiger ist.
Kann man die Spätzle vorbereiten?
Ja. Spätzle nach dem Kochen in kaltem Wasser abschrecken und mit etwas Öl mischen, damit sie nicht zusammenkleben. Vor dem Servieren in Butter goldgelb anbraten. So lassen sie sich bis zu einen Tag im Kühlschrank aufbewahren.
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